Stadtrundgang: Branntwein, Bibeln und Bananen
Hamburgs Kolonialgeschichte: Vom Rathaus über den Hafenrand bis zum Bismarck-Denkmal
Keine andere Stadt in Deutschland hat von der Europäischen Kolonialexpansion so stark profitiert wie Hamburg, das »Tor zur Welt«. Hamburger Kaufleute und Reedereien verdienten viel Geld mit Sklaven, Palmöl, Schnaps und Baumwolle. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg zur treibenden Kraft beim Erwerb deutscher Kolonien. Viele Spuren des »blühenden Überseehandels« sind heute noch zu sehen.
Der Stadtrundgang führt auch zu Orten, die zeigen, wie ignorant das offizielles Hamburg heute mit seiner Kolonialvergangenheit umgeht. Und er verdeutlicht, wie die damals geschaffenen Strukturen bis heute wirken.
Der Rundgang basiert auf den Arbeiten des Historikers Heiko Möhle und wird auf seinen Wunsch hin weitergeführt.


