hh postkolonial
Seit längerer Zeit führt das Eine Welt Netzwerk Hamburg eine Diskussion über den Umgang mit Hamburgs Kolonialgeschichte. In Kooperation mit NROs aus den Bereichen Kultur und Migration arbeitet das EWNW daran, ein differenziertes Bild der Hamburger Kolonialgeschichte und deren nachhaltige Bedeutung für die Stadt in der Öffentlichkeit zu verankern.
hamburg postkolonial 2010
Hafenrundfahrten und Stadtrundgänge zu Kolonialismus, Migration und Globalisierung:
Termine 2010 für Hafenrundfahrten
Termine 2010 für Stadtrundgänge
Als größte deutsche Hafenstadt und „Tor zur Welt“ des Kaiserreichs wurde Hamburg zur Drehscheibe des deutschen Kolonialreichs in Afrika und Asien. „Kolonialwaren“, aber auch Menschen aus den Kolonien fanden ihren Weg in die Hafenstadt. Hamburger Initiativen begeben sich auf die Spuren der kolonialen Vergangenheit und der aktuellen Globalisierung.
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Weitere Informationen:
afrika-hamburg
Auf der Website
www.afrika-hamburg.de
wird eine laufend aktualisierte Auswahl von Veranstaltungen, Projekten, Texten, Fundstücken u.a. vorgestellt, die nach der Projektzeit von afrika-hamburg.de (2004/2005) entstanden sind.
Die Website ist eine Arbeit der bildenden Künstlerin Jokinen in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern CulturCooperation e.V., dem Eine Welt Netzwerk und der Arbeitsgruppe hamburg-postkolonial
Der Stadtplan „hamburg postkolonial“ des Eine Welt Netzwerks Hamburg und der Hafengruppe ist jetzt im Verlag Pharus Plan Berlin erschienen. Auf deutsch und englisch weist die Karte auf fast 60 wichtige Punkte in Hamburg hin, die sich um die Themen Kolonialismus, Migration und Globalisierung drehen. Der Stadtplan ist im Buchhandel und beim Eine Welt Netzwerk Hamburg erhältlich.
"Hamburg und Kolonialismus"
Aufsatzsammlung "Hamburg und Kolonialismus. Kolonialspuren und Gedenkkultur im Selbstverständnis der Handelsstadt". Eine Broschüre der GAL-Bürgerschaftsfraktion Hamburg, August 2007.
GAL Aufsatzsammlung: Hamburg und Kolonialismus
Dekolonisation des öffentlichen Raums
"Schimmelmann > pp. Hamburg entfernt ein Kolonialdenkmal"
heißt die Veranstaltungsreihe zum Thema Sklavenhandel, Kolonialismus, Gedenkkultur und Kunst. Die Lesungen, Vorträge und Kurzfilme liefen im Herbst 2008.
Virtueller Rundgang: "Der so genannte Tansania Park"
Anstelle des "Tansania Parks" auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne soll ein Ort der kritischen Auseinandersetzung mit der Kolonial- und NS-Geschichte entstehen: Dafür setzen sich das Eine Welt Netzwerk Hamburg und andere Hamburger Initiativen ein. Sie möchten dort ein würdevolles Gedenken an die Opfer von Kolonialherrschaft und Rassismus ermöglichen.
Der in Kooperation mit der Projektgruppe "Offene Kartierung" entstandene, virtuelle Rundgang führt in die Vorgeschichte des "Tansania-Parks" und in die aktuellen Auseinandersetzungen über den Umgang mit der kolonialen und nationalsozialistischen Vergangenheit der Lettow-Vorbeck-Kaserne ein.
Virtueller Rundgang "Der so genannte Tansania Park"
wandsbektransformance erkundet in Hamburgs Nordosten die Gegenwart des Kolonialen. Als forschendes Kunstprojekt geht es dazu materiellen und mentalen Spuren nach und setzt Zeichen.
Wie begegnen HamburgerInnen in Wandsbek kolonialen Traditionen? Wie gehen sie um mit kolonialen Monumenten und Symbolen? Mit Ehrungen für Wissmann, Trotha, Schimmelmann? Mit Ansehen und Wirtschaftskraft, gewonnen aus Kolonialraub, Sklaven- und Zwangsarbeit?
Weitere Informationen und Termine:
www.wandsbektransformance.de
Zwischen Völkerschau und Kolonialinstitut - AfrikanerInnen im kolonialen Hamburg: Begleitbroschüre zur gleichnamigen Ausstellung
Als "Tor zur Welt" des Deutschen Kaiserreichs spielte Hamburg eine Schlüsselrolle in der Kolonisierung Afrikas. Nicht nur "Kolonialwaren", auch Menschen aus den Kolonien fanden ihren Weg in die Hafenstadt. Sie kamen als Seeleute der Woermann-Linie, als "Sprachgehilfen" des Hamburgischen Kolonialinstituts oder als TeilnehmerInnen von Hagenbecks Völkerschauen. Vor dem Ersten Weltkrieg lebten rund zweihundert Männer und Frauen aus Afrika in Hamburg und Altona. Im Begleitband zur Ausstellung "Zwischen Völkerschau und Kolonialinstitut" begeben sich die AutorInnen Heiko Möhle, Susanne Heyn und Susann Lewerenz mit Bildern und Dokumenten auf die Suche nach den Spuren einer fast vergessenen Migrationsgeschichte.
Bestellung
Diskurs postkolonial
Zeitschrift:
Diskurs postkolonial
(Ausgabe 01, 17.05.2006) von SchülerInnen des Heisenberg-Gymnasiums
