Was unterscheidet den fairen Handel vom normalen Welthandel?
Den ProduzentInnen in den Ländern des Südens werden höhere Preise fär agrarische Rohstoffe oder handwerkliche Produkte gezahlt. Das ist möglich, weil der Zwischenhandel ausgeschaltet wird und die Waren direkt von den ProduzentInnen importiert werden. So soll die Ungerechtigkeit im Welthandel ein Stück weit gemindert werden.
Darüber hinaus zahlt der faire Handel einen Mehrpreis an die ProduzentInnen, um zum Beispiel den Bau von sozialen Einrichtungen zu fördern, den Kauf von Werkzeugen und Maschinen sowie die Entwicklung neuer Produkte zu ermöglichen oder neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die intensive Beratung der ProduzentInnen bildet dabei einen Schwerpunkt.
Im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung weltweit heisst das vor allem auch, den Anbau und die Herstellung von biologisch angebauten Rohstoffen und Produkten zu fördern. Mehr und mehr Produkte stammen aus biologischem Anbau, weil die Bauern des Südens ihre Produktion entsprechend umstellen.
Die Interessenvertretung der Weltläden in Deutschland ist der Weltladen-Dachverband.
In ihm sind 470 der ca. 800 Weltläden in Deutschland zusammengeschlossen.
Wichtige Informationen für Weltläden und Weltläden-GründerInnen finden Sie auf der Website des Weltladen-Dachverband
Beratung für Weltläden und Fairhandelsgruppen in Hamburg und Schleswig-Holstein bietet
Hans Christoph Bill,
Mobile Bildung e.V.
Süd-Nord-Kontor
Stresemannstr. 374
22761 Hamburg
Tel. 040 - 89 60 79
Fax 040 89 97 452
E-Mail:
gruppenberatung@sued-nord-kontor.de
Um telefonische Terminabsprache wird gebeten.
Vom professionellen Weltladen bis zur Fairhandelsgruppe in der Kirchengemeinde - hier finden Sie die Adressen und Öffnungszeiten: