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Nachhaltige Entwicklungsziele umsetzen

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) erfordern Handeln auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene. Die Zivilgesellschaft muss globale Zukunftsfähigkeit auf allen Ebenen durchsetzen, insbesondere für Frauen. Dies war der Ansatz einer Veranstaltung des Marie-Schlei-Vereins in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg, dem Zukunftsrat Hamburg und der W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik Ende Oktober.

Keine faulen Deals auf Kosten von Flüchtlingen

http://venro.org/fileadmin/redaktion/dokumente/2015/150218_logo_venro_rgb.jpgDer VENRO nimmt in seinem neuen Standpunkt Stellung zur aktuellen Flüchtlingssituation. „Es ist der falsche Weg, Fluchtbewegungen durch Grenzschutzkooperationen mit diktatorischen Regimes, wie in Eritrea oder im Sudan, zu begegnen“, sagt Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Entwicklungszusammenarbeit darf nicht als Druckmittel für die Kooperation beim Grenzmanagement und der Rückführung von Flüchtlingen und Migranten missbraucht werden. Es darf keine faulen Deals auf Kosten von Flüchtlingen geben.“

G20 – ein Beitrag zu globaler Nachhaltigkeitspolitik?

http://venro.org/fileadmin/redaktion/dokumente/2015/150218_logo_venro_rgb.jpgDer VENRO hat das Positionspapier "G20 – ein Beitrag zu globaler Nachhaltigkeitspolitik?"-[pdf] veröffentlicht. Damit möchte VENRO entwicklungspolitische Positionen in die politische Diskussion einbringen und die Bundesregierung in die Pflicht nehmen, sich angesichts der globalen Herausforderungen im Rahmen der G20 für ein deutliches Umsteuern hin zu mehr Armutsbekämpfung, Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung einzusetzen.

Herero-Völkermord: “Not about us without us!“

Anlässlich des internationalen Colonial Reparation Day am 12. Oktober sprechen Kavemuii Murangi (re.) und Jefta Uaravaera Nguherimo (li.) (OvaHerero/Mbanderu and Nama Genocides Institute, ONGI/USA) sowie Jürgen Zimmerer (Universität Hamburg) über den Völkermord an den Herero und Nama, das Ringen um Anerkennung und Entschädigung sowie über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und Namibia. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Sonnin-Saal im Haus der Patriotischen Gesellschaft.

Stopp-EPAs Speakers-Tour in Hamburg

Gyekye Tanoh (African Trade Network, Third World Network-Africa, Ghana) und Yvonne Takang (EPA-Widerstands-Bewegung, Kamerun) werden auf der Stopp-EPA-Tour 2015 von ihren Erfahrungen mit der Handelspolitik der EU, von den drohenden Problemen und von ihren Vorschlägen für eine andere Handelspolitik berichten: "Die Freihandelspolitik der EU - Keine Alternative für Afrika?" am Dienstag, den 6. Oktober um 19 Uhr in der Universität Hamburg. Stadtgespräch des Eine Welt Netzwerks Hamburg im Rahmen der von Brot für die Welt und Attac Deutschland veranstalteten Stopp-EPA-Tour 2015.

"Still not loving COPs"

Es ist mal wieder soweit - ein "Klimagipfel" ist angekündigt, diesmal in Paris Anfang Dezember 2015. NGOs und soziale Bewegungen sind dabei, Aktivitäten in Paris und an dezentralen Orten zu planen, während die Verhandler_innen eifrig verhandeln, um sich in Paris endlich auf ein Nachfolgeabkommen für das ausgelaufene Kyoto-Protokoll mit seinen Emissionsminderungsverpflichtungen zu einigen. Im Hinblick darauf hat der Arbeitsschwerpunkt gesellschaftliche Naturverhältnisse der BUKO (Gesnat)  ein neues Positionspapapier erarbeitet "Still not loving COPs" [pdf]

WeltWeitWissen Kongress 2016

Das Eine Welt Netz Nordrhein-Westfalen ist 2016 der Veranstalter des bundesweiten Kongress für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dieser wird vom 14. bis 16. April 2016 in Bonn stattfinden. Ab jetzt ist es schon möglich, sich mit einem Projekt für den Bildungsmarkt zu bewerben. Weitere Informationen gibt es hier.

Umsetzung der globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung in und durch Deutschland

Im September 2015 verabschieden die Vereinten Nationen voraussichtlich die neuen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). Im Unterschied zu den Millenniums-entwicklungszielen, die die Entwicklungsländer im Fokus haben, sollen die SDG universell gelten und in allen Ländern umgesetzt werden. Auch in Deutschland und den anderen Industrieländern muss eine umfassende Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft eingeleitet werden. In seiner Stellungnahme [pdf] formuliert VENRO Anforderungen an die Umsetzung der globalen Ziele in und durch Deutschland. So sollte die Bundesregierung, einen umfassenden nationalen Rahmen zur Umsetzung der SDG schaffen und ambitionierte nationale Indikatoren formulieren.

 

Appell "Völkermord ist Völkermord"

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg unterstützt mit seiner Unterzeichnung den Appell "Völkermord ist Völkermord" zur Anerkennung des deutschen Genozids im heutigen Namibia. Am 9. Juli 2015 jährte sich zum 100. Mal das Ende der deutschen Kolonialherrschaft im heutigen Namibia. Diese Fremdherrschaft basierte auf Betrug, Gewalt, Ausbeutung und einem kolonialrassistischen Weltbild. Besonders entschlossen setzten sich dagegen die OvaHerero und Nama zur Wehr. Ihr Widerstand wurde von der kaiserlichen „Schutztruppe“ mit dem ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts beantwortet.

Dokumentation der Alternativen Hafenkonferenz

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg, Mitgliedsgruppen und Partnerorganisationen haben am 30. und 31. Mai die alternative Hafenkonferenz "Geschäfte ohne Rücksicht auf Verluste?" veranstaltet - als Kontrapunkt zum Welthafenkongress der International Association of Ports and Harbors (IAPH). Über 120 Teilnehmer_innen und Referent_innen fragten an den beiden Tagen nach dem Preis, der für die Geschäfte rund um den Hafen zu zahlen ist. Mit Diskussionen, Vorträgen, einer Ausstellung, Filmen, einer Fahrradtour und einer Hafenrundfahrt nahm sie verschiedene Aspekte rund um den Hafen in den Blick. Die Vorträge, Fotos, Filme und Präsentationen finden Sie hier.