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Vorstand gesucht

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. (EWNW), ist der Dachverband entwicklungspolitischer Initiativen in Hamburg. Er zählt etwa 90 Gruppen zu seinen Mitgliedern. Das EWNW unterstützt die Arbeit seiner Mitglieder durch Beratung, Qualifizierung und Vernetzung und möchte mit seiner Arbeit entwicklungspolitische Diskurse in Hamburg voranbringen.

Das EWNW möchte sich weiter zu einem offenen, vielfältigen und wirksamen Verband entwickeln und sucht daher sofort Ehrenamtliche Vorstandsmitglieder.

Faire Woche 2016 in Hamburg, 16. - 30. September

"Fairer Handel wirkt"

 

So lautet das Motto der bundesweiten fairen Woche 2016. Sie findet vom 16. bis 30. September statt und wird vom Forum Fairer Handel, dem Netzwerk der Organisation und Akteure des fairen Handels in Deutschland (www.forum-fairer-handel.de) in Kooperation mit Fairtrade Deutschland (www.fairtrade-deutschland.org) ausgerufen.

Dieses Jahr steht die Wirkung des Fairen Handels im Fokus vieler Veranstaltungen. In verschiedenen, unabhängigen Studien wurde nachgewiesen, dass Fairtrade-zertifizierte Produzentengruppen bessere Preise erhalten, höhere Ernteeinträge und somit höhere Einkommen als auch bessere finanzielle Stabilität erzielen.

Überzeugen Sie sich und andere vom Fairen Handel und seien Sie dabei!

Mehr Informationen unter:

https://www.faire-woche.de/

und

http://www.fairtradestadt-hamburg.de/

 

Beratungssprechstunde

Ab dem 5. August führen wir eine feste Beratungssprechstunde ein!

Möchten Sie einen entwicklungspolitischen Verein gründen? Haben Sie Fragen zur Finanzierung eines Projektes oder zur Antragstellung? Suchen Sie ExpertInnen zu entwicklungspolitischen Themen? Möchten Sie Tipps zur Veranstaltungsorganisation oder haben Fragen zur transnationalen bzw. interkulturellen Öffnung ihres Vereins? Außerdem helfen wir Ihnen in Fragen des Vereinsrechts sowie des Vereinswesens gerne weiter.

Zweites Regionales Netzwerktreffen Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene für MV, SH und HH am 13. Oktober

Als Standort internationalen Handels hat der Norden Deutschlands eine lange und traditionsreiche Migrations- und Integrationsgeschichte. Über viele hunderte Jahre hinweg wurden von dort aus Güter transnational ausgetauscht. Immer schon kamen mit diesen Handelsbeziehungen Menschen aus anderen Ländern in die Region und ließen sich dort nieder.

Der aktuelle Zuzug von Geflüchteten geschieht augenscheinlich unter anderen Vorzeichen. Ein Großteil der geflüchteten Menschen hat seiner Heimat deswegen den Rücken gekehrt, weil die Lebensbedingungen dort für sie und ihre Familien nicht mehr tragbar waren. Gleichwohl machen die Flüchtlingsbewegungen ebenfalls deutlich, wie sehr die norddeutsche Bevölkerung – sowohl als einzelne Bürgerinnen und Bürger, aber auch als Kommunen und Communities – mit der globalen Welt verknüpft ist. Diese Zusammenhänge gilt es zu diskutieren:

Ausschreibung FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten

Es gibt einen neuen Fonds bei der Hamburgischen Kulturstiftung. Er richtet sich an funktionierende Orte der Stadtteilkultur, die schon jetzt herausragend gute Arbeit in der lokalen Kulturarbeit für und mit Geflüchteten leisten. Aber auch an künstlerische und kulturpädagogische Projekte, Programme, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die kulturelle Angebote mit und für Geflüchtete durchführen. Mehr dazu im Infodienst Gemeinnützigkeit.

Die Ursachen von Flucht und erzwungener Migration

Tamara Candela de la Torre/Fachpromotorin Migration, Diaspora und Entwicklung

In den vergangenen Jahren ist die Zahl flüchtender Menschen stetig gestiegen. Laut dem UNHCR-Bericht von 2015 zu "globalen Trends" waren Ende 2015 fast 65,3 Mio. Menschen weltweit zur Flucht gezwungen, 21,3 Millionen davon gelten als Flüchtlinge – über die Hälfte von ihnen unter 18 Jahren –, und 10 Mio. Menschen gelten als staatenlos. 54% der Flüchtlinge weltweit kamen in erster Linie aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Die meisten verblieben in ihrer Herkunftsregion, bzw. flohen in die Nachbarländer. Während sich in den Regionen des Mittleren Osten und Nordafrika 39% und in Afrika 29% der im Jahre 2015 weltweit zur Flucht gezwungenen Personen aufhielten, nahm Europa 6% von ihnen auf.

Die Länder des globalen Südens charakterisieren sich zumeist durch Diktaturen, korrupte Regierungen und Institutionen, Ungleichheit in der Verteilung der Ressourcen und soziale Ungleichheit, Armut und Hunger etc. Im folgenden werden die durch diese Faktoren häufigsten Fluchtursachen benannt.

Coastal Cleanup Day 17.09.2016

CCD2016Anlässlich des weltweiten Coastal Cleanup Day 2016 veranstaltet die NAJU Hamburg ein Workshopcamp zum Thema Gewässerschutz mit einer Müllsammelaktion am Elbufer.

Die ständig voranschreitende Verschmutzung unserer Umwelt ist und bleibt ein Problem - auch hier im Norden: Alster, Elbe, Nordsee sowie viele andere Gewässer sind betroffen. Viel zu viel Müll landet im Wasser, vor allem immer mehr Plastikabfälle stellen ein Problem dar. Zugleich bedrängen wirtschaftliche Interessen immer weiter die natürlichen Lebensräume.

CETA und TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel

StopTTIPCETADemoAm Samstag, den 17. September, ist es so weit: In sieben deutschen Städten protestieren Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig gegen TTIP und CETA.

Start in Hamburg: 12 Uhr, Rathausmarkt

Über ein transatlantisches Freihandelsabkommen wird schon seit Jahren diskutiert - und das spürt man. EU und USA haben es eilig und wollen die Verhandlungen möglichst bis Ende des Jahres abschließen.

15 Jahre Vertreibung zugunsten Neumann Kaffeeplantage in Uganda

© FIAN

 

Am 18. August jährt sich zum fünfzehnten Mal die gewaltsame Vertreibung von 4.000 Menschen durch die ugandische Armee zugunsten der Kaweri Coffee Plantation Ltd. in Uganda. Die Plantage gehört zur Hamburger Neumann Kaffee Gruppe. Die Vertriebenen kämpfen bis heute um Entschädigung für den Verlust ihres Besitzes und um die Wiederherstellung ihrer Rechte. FIAN Deutschland fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der Regierung Ugandas für eine umfassende Entschädigung und Wiederherstellung der Rechte der Vertriebenen einzusetzen, entsprechend der Empfehlungen des Sozialausschusses der Vereinten Nationen vom Juni 2015.

Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda

2030Bericht2016 – Noch lange nicht nachhaltig

Anlässlich der Veröffentlichung des Berichtes „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig“ fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis wirksame Schritte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland.  „Die Bundesregierung ist in der Pflicht, ihr Versprechen auf eine bessere Welt zu erfüllen“, sagt Dr. Julia Duchrow, Mitglied im Koordinierungskreis des Forums Menschenrechte.